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Effizienz im Haushalt – diese Geräte machen den Unterschied

August 20, 2021 Von admin

Die Strompreisentwicklung lässt viele Menschen frösteln: Es wird teurer, und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht. Wo kann man Storm sparen? Wie wird der Haushalt effizient? Ein paar Geräte können mehr Kosten sparen als andere – wir stellen sie vor.

Immer auf das Energielabel achten

Schon seit 1994 gibt es die Energielabels für Haushaltsgeräte. Ursprünglich umfassten sie die Klassen A (höchste Effizienz) bis G (geringste Effizienz). Da aber die Geräte dank technischem Fortschritt effizienter und die Vorschriften hinsichtlich der Effizienz gleichzeitig strenger werden, wurden 2003 die Effizienzklasse n A+ und A++ eingeführt. Und seit 2010 gibt es die Effizienzklasse A+++. Dass ist einfach zu viel Durcheinander. Deshalb beschloss man 2017, in der gesamten EU zur ursprünglichen Einteilung zurückzukehren und die Effizienzklassen an den tatsächlichen Verbrauch der Geräte anzupassen. Diese neuen Energielabels sind seit dem März 2021 auf Neugeräten zu finden. Sie gelten für

  • Spülmaschinen
  • Waschmaschinen und -trockner
  • Kühlschränke und Gefriergeräte
  • Fernseher und Monitore

Alle anderen Geräte werden erst später umgestellt. Aber was bedeutet das jetzt konkret? Großgeräte wie Geschirrspüler und Waschmaschinen mit der Energieeffizienzklasse A+++ verbrauchen etwa 25 Prozent weniger als Geräte der Effizienzklasse A+. Ohne Rechnerei geht es also nicht. Und wer sein fünf oder zehn Jahre altes Gerät durch ein Neugerät ersetzen will, muss genau hinsehen. Denn was vor zehn Jahre der Effizienzklasse A entsprach, heißt heute C oder D.

Zuerst in der Küche schauen

Lockenstab und UV-Reinigungsgerät sind Geräte, bei denen sich eine bessere Effizienzklasse kaum auswirkt – sie sind einfach nicht oft und vor allem nie lange im Einsatz, der Verbrauch ist ohnehin nicht hoch. Andere Geräte dagegen fressen permanent Strom. Beim Verbrauch von Kühl- und Gefrierschrank sowie Waschmaschine und Wäschetrockner macht sich die Strompreisentwicklung wirklich unangenehm bemerkbar. Auch Geschirrspüler sowie Elektroofen und Backofen sind Stromfresser. Diese Geräte sind entweder permanent eingeschaltet (Kühl- und Gefriergeräte), oder sie werden täglich benötigt.

Manche ziehen auch im Ruhezustand Strom

Viele Geräte bleiben permanent am Stromnetz: Wasserkocher, Toaster, Mikrowelle, Kaffee-Vollautomat und die Küchenmaschine werden selten vom Strom getrennt. Was die meisten Menschen nicht wissen: Auch im Standby- oder Ruhezustand ziehen diese Geräte Strom. Deshalb sollte man grundsätzlich den Stecker ziehen, wenn das Gerät nicht genutzt wird. Das gilt übrigens auch für Fernseher, Laptop und Computer sowie sämtlich Ladegeräte für Akku-Geräte!

Noch effizienter im Haushalt

Geräte wie Kühlschrank oder Waschmaschine sind toll, wenn sie groß sind: Dann ist einfach immer genügend Platz. Aber braucht ein Single-Haushalt wirklich die Waschmaschine mit 8 Kilogramm Fassungsvermögen? Die ist eigentlich für Familien von vier oder mehr Personen gedacht und hat je Waschgang einen entsprechend hohen Verbrauch. Wenn es wirklich so ein großes Gerät sein muss, dann sollte es auch immer ausgelastet werden. Ansonsten wählt man die Geräte besser passend zur Haushaltsgröße. Und noch etwas muss genau passen: Die Größe der Herdplatte gibt die Größe des Topfs vor. Ein zu großer oder zu kleiner Topf ist ein Energiefresser. Der Deckel gehört beim Kochen selbstverständlich drauf. Dann verliert auch die Strompreisentwicklung etwas von ihrem Schrecken!

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